Projektmitarbeiter*in (m/w/d) im Rahmen des Projekts KI-Kompetenzzentrum@HsH, PM 1053-2026
An der Hochschule Hannover ist in der Fakultät IV – Wirtschaft und Informatik, Abteilung Wirtschaftsinformatik zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle
Projektmitarbeiter*in (m/w/d) im Rahmen des Projekts
KI-Kompetenzzentrum@HsH
(Kennziffer 1053-2026)
- Entgeltgruppe 13 TV-L -
befristet bis zum 31.10.2030 zu besetzen.
Über uns:
Die Hochschule Hannover ist mit ihren rund 9.000 Studierenden in fünf Fakultäten die zweitgrößte Hochschule in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Insgesamt sind an ihr über 1.000 Lehrende, wissenschaftliche, künstlerische und Verwaltungsmitarbeitende tätig. Wir sind ein verlässlicher und umsorgender Arbeitgeber, der auch in schwierigen Zeiten einstellt.
Das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung geförderte Projekt „Driver of Future Transformation: DriFT@HsH“ forciert die strategische Ausrichtung der Hochschule Hannover als Zukunftswerkstatt für Transformationsprozesse. Kern des Vorhabens ist der Aufbau der Kompetenzzentren „Künstliche Intelligenz“ und „Nachhaltige Innovation und Unternehmertum“ sowie die Etablierung von drei Innovationslaboren. Als physische Innovationsorte zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leisten diese angewandte Forschung zu globalen Herausforderungen und stärken gleichzeitig den Transfer. Abgerundet wird DriFT@HsH durch ein umfassendes Konzept für zielgruppenorientierte Öffentlichkeitsarbeit. Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt ist direkt beim Präsidium der Hochschule Hannover verankert und wird strategisch durch den Vizepräsidenten für Forschung, Transfer, Entrepreneurship und Weiterbildung verantwortet.
Für den Aufbau und die Steuerung des Kompetenzzentrums „Künstliche Intelligenz“ an der Hochschule Hannover suchen wir eine engagierte Persönlichkeit, die mit juristischem Fachwissen, strategischem Weitblick und Begeisterung für Innovation den rechtlichen Rahmen der digitalen Transformation aktiv mitgestalten möchte. In dieser zentralen Rolle werden Sie zur juristischen Anlaufstelle für alle Fragen rund um Künstliche Intelligenz an der Hochschule. Sie tragen dazu bei, dass Studierende, Lehrende, Forschende und Verwaltung KI-Anwendungen rechtssicher, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert nutzen können. Dabei verbinden Sie rechtliche Expertise mit kommunikativem Geschick: Sie beraten, schulen, vermitteln komplexe Sachverhalte verständlich und wirken beim Aufbau physischer wie digitaler Räume mit, in denen KI sicher und kreativ eingesetzt werden kann. Wenn Sie Freude daran haben, eine Schlüsselrolle an der Schnittstelle von Recht, Technologie und Hochschulentwicklung zu übernehmen, laden wir Sie herzlich ein, gemeinsam mit uns das Kompetenzzentrum „Künstliche Intelligenz“ zu einem Leuchtturm für Lehre, Forschung und Transfer an.
Das erwartet Sie:
- Juristische Beratung und Begleitung aller beteiligten Akteur*innen beim Aufbau und der Weiterentwicklung des KI-Profils der Hochschule
- Recherche, Analyse und Fortentwicklung des geltenden Rechtsrahmens für das Projektvorhaben, insbesondere im Bereich des KI-Rechts (EU-KI-Verordnung, Data Act, Datenschutz- und Urheberrecht, prüfungsrechtliche Fragen)
- Aufbau und Etablierung eines zentralen juristischen Ansprechpunktes („Central Service for AI for Learners and Users“) für Studierende, Lehrende, Forschende und Verwaltung, um rechtliche Fragestellungen rund um den Einsatz von KI verständlich und praxisorientiert zu vermitteln
- Entwicklung und Durchführung von Informations- und Schulungsangeboten zu rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von KI-Systemen in Lehre, Forschung und Verwaltung
- Koordination einer Vielzahl von Aktivitäten mit örtlich verteilten und heterogenen Projektteams
- Enge Zusammenarbeit mit dem professoralen Vorstand aus den Fakultäten sowie regelmäßige Berichterstattung an die Gesamtprojektleitung
- Zielgruppenspezifische Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern, auch in englischer Sprache
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Magister oder Uni-Diplom) in Rechtswissenschaften, Verwaltungswissenschaft oder einem verwandten Studiengang mit juristischen Anteilen; alternativ Bachelor/FH-Diplom mit rechtswissenschaftlicher Ausrichtung (z. B. LL.B.) und einschlägiger Berufserfahrung
- Fundierte Kenntnisse im Bereich des europäischen und nationalen KI-Rechts sowie angrenzender Rechtsgebiete (insb. Datenschutz- und Urheberrecht)
- Fähigkeit, komplexe juristische Fragestellungen adressatengerecht aufzubereiten und an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln
- Beratungskompetenz, Teamfähigkeit und ausgeprägte Kommunikations- und Moderationsfähigkeiten
- Eigenständige, strukturierte und analytische Arbeitsweise
- Interesse an wissenschaftlicher Arbeit; die Stelle ist promotionsgeeignet und bietet die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Qualifizierung (z. B. im Bereich KI-Recht)
- Nachgewiesene didaktische Kompetenzen vorzugsweise Erfahrungen in der Lehre / Weiterbildung
- Erfahrung im Aufbau und Management interdisziplinärer Service‑ oder Forschungszentren, vorzugsweise im KI‑Umfeld
- praktische Erfahrungen im Aufbau und Implementierung innovativer Transferformate zur Förderung des Austauschs zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
- ausgeprägte interkulturelle Kompetenz
- Vorzüge des TV-L
- Konjunkturunabhängige Vergütung inkl. automatischem Anstieg des Entgelts nach Erfahrungszeit
- Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
- Jahressonderzahlung
- 30 Tage tariflicher Urlaubsanspruch
Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie unter:
https://karriere.hs-hannover.de/bewerbung/beschreibung-900000435-10057.html
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