Physiker (m/w/d)
Die Technische Universität Dresden (TUD) zählt als Exzellenzuniversität zu den leistungsstärksten Forschungseinrichtungen Deutschlands. Sie begreift Diversität als kulturelle Selbstverständlichkeit und Qualitätskriterium einer Exzellenzuniversität. Entsprechend begrüßen wir alle Bewerberinnen und Bewerber, die sich mit ihrer Leistung und Persönlichkeit bei uns und mit uns für den Erfolg aller engagieren möchten.
An der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Institut für Grundlagen der Elektrotechnik und Elektronik, ist an der Professur für Mess- und Sensorsystemtechnik zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle als
wiss. Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter /Doktorandin bzw. Doktorand (m/w/d)
Entwicklung faserbündelbasierter Endoskopie zur hochauflösenden medizinischen Bildgebung
(bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen E 13 TV-L)
für 3 Jahre (Beschäftigungsdauer gem. WissZeitVG), mit bis zu 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit, zu besetzen. Es besteht die Gelegenheit zur eigenen wiss. Weiterqualifikation (i. d. R. Promotion). Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat einen hohen Stellenwert. Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitbeschäftigte geeignet. Bitte vermerken Sie diesen Wunsch in Ihrer Bewerbung. Im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsprojekts arbeiten wir an der Weiterentwicklung kohärenter Faserbündel für die hochaufgelöste linsenlose Endomikroskopie. Ziel ist es, die Bildqualität und Funktionalität dieser Faserbündel zu optimieren, um neue Möglichkeiten in der biomedizinischen Bildgebung zu schaffen (bspw. in vivo Hirntumordiagnostik, Cochleaimplantationsüberwachung, Bildgebung der Parodontitistherapie) und auch Therapien zu ermöglichen. Dabei kommen modernste Technologien wie der Zwei-Photonen-3D-Druck und die Laserablation zum Einsatz, um präzise optische Strukturen zu erzeugen und die Leistungsfähigkeit der Faserbündel zu verbessern. Auch das Modifizieren des zu Grunde liegenden Faserbündels (z. B. tapern) verbessert die Photoneneffizienz und wird hier untersucht. Ziel ist die beste Balance zwischen den einzelnen Möglichkeiten zu eruieren und abschließend zu demonstrieren.
überdurchschnittlicher wiss. Hochschulabschluss in Physik, Photonik, Optik oder verwandten Disziplinen
Kenntnisse in Optik, speziell: Faseroptik, diffraktiver Optik und experimenteller Optik
erste Erfahrungen in Laserbearbeitung und optischer Charakterisierung sind von Vorteil
Fähigkeit zu selbständigem, zielorientiertem Arbeiten
hohes Engagement
hervorragende Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mind. B2)
eine abwechslungsreiche, hochaktuelle und anspruchsvolle Forschungstätigkeit
eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe, deren aufgezeigte Paradigmenwechsel mit hochrangigen Preisen ausgezeichnet wurden (insgesamt über 100 Auszeichnungen)
modern ausgestattete Labore
Möglichkeit zur Publikation in hochwertigen Fachzeitschriften und zum Besuch internationaler Fachtagungen für den wissenschaftlichen Austausch
ausgezeichnete Kontakte zu Partnern aus Forschung und Industrie
flexible Arbeitszeiten
einen Jährlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen (innerhalb einer 5-Tage-Woche)
Teilnahme an der zusätzlichen Altersversorgung im öffentlichen Dienst über die VBL
Fachliche Rückfragen richten Sie bitte an Herrn Jakob Dremel (E-Mail jakob.dremel@tu-dresden.de, Tel. 0351 / 463-33205).
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